2016 startete ich mit der Sony Alpha 6000

Viele Jahre habe ich mit den unterschiedlichsten Kompaktkameras Fotos aufgenommen. Oft war es dann so, dass man einige seiner Schnappschüsse löschen musste, weil sie einfach unscharf oder falsch belichtet waren.Gerade wenn man Ausflüge an Orte macht, wo man eben nicht so oft ist, wird das ganze dann immer sehr ärgerlich, denn meistens sind es dann die schönsten Motive und Momente, welche man löschen muss.

Ein weiteres Manko, waren dann immer Bewegungen von Motiven oder auch die eigene Bewegung auf Schiffen, Zügen, Autos und so weiter, welche für Kompaktkameras immer Probleme dargestellt haben. Natürlich spielt auch der Fotograf eine große wenn nicht gar die größte Rolle aber man ist bei Kompaktkameras dann doch immer sehr eingeschrenkt und verlässt sich zu großen Teilen auf die Automatik der Kameras.

Es ist so, dass ich zwar nie im Besitz von sehr teuren Kompaktkameras war aber die billigsten waren es eben auch nicht. Es war auch so, dass die Kameras welche ich hatte nur JPEG-Aufnahmen gemacht haben, ein RAW-Format konnten meine Kameras leider nie, wobei ich eingestehen muss, dass ich erst nach dem Umstieg von diesem Datei-Format gehört und gelesen habe, dazu aber später mehr.

Im Jahr 2016 war ich mit meiner Familie wieder auf einen Ausflug und wir sind mit einer Schmalspurbahn gefahren, fast alle Bilder aus dem fahrenden Zug, welche das Motiv in der Landschaft haben sollten, waren unscharf und nicht zu gebrauchen. Nach dieser großen Enttäuschung, habe ich mich ganz stark mit dem Thema Kameras beschäftigt, habe mir zum Beispiel eine Spiegelreflexkamera ausgeliehen. Ich war begeistert von der Qualität der Bilder aber die Kamera, war mir einfach zu groß und zu schwer und ich hatte die Befürchtung, dass ich nach der anfänglichen Euphorie, eine solche Kamera dann wohl eher meistens daheim lassen würde und nach leichteren Alternativen schauen würde, sprich Smartphone oder eine der älteren Kompakten, welche ja noch immer im Besitz sind.

Es musste also was anderes sein und nach unzähligen Videos auf Youtube, viel die Entscheidung dann auf die Sony Alpha 6000 mit dem 16-50 Kitobjektiv. Die Testberichte und die Videos überzeugten mich einfach auf ganzer Linie auch wenn ich mir bewusst war, dass ich irgendwann einiges an Geld in die Hand nehmen muss um bessere Objektive zu kaufen aber um zu lernen und um die Kamera zu verstehen, ist man dem Kitobjektiv sehr gut aufgestellt und bislang bin ich mit der Fotoqualität mehr als nur zufrieden, was mir fehlt ist der Zoom, welchen ja jede kompakte Kamera auch wenn bei diesen dann die Bildqualität stark abfällt, es sei denn es ist das absolue Traumwetter.

© Sony A6000

Die vollständigen technischen Daten der Kamera findet ihr hier.

Die Kamera habe ich mir im August 2016 gekauft und seitdem etwa 25.000 Aufnahmen gemacht. Von diesen Aufnahmen, habe ich natürlich aufgrund schlechter Bildqualität auch Aufnahmen löschen müssen. Ich bin mit der Kamera mehr als nur zufrieden und bin froh, dass ich sie habe.

Es macht unglaublich viel Spaß mit dem Gerät auf Fotosafarie zu gehen und dann anschließend die Bilder zu entwickeln um sie in Diashows einzuarbeiten oder eben um sie auf diversen Kanälen zu veröffentlichen.

Update auf Sony Alpha 6500

Mitte 2017 habe ich dann intensiv begonnen meinen Youtubekanal aufzubauen. Ich begann mit einfachen Diashows und Tutorials, mittlerweile mache ich auch VLog`s. Reviews und kleine Reisevideos. Youtube macht mir unglaublich viel Spaß und so erweiterte ich Ende 2017 mein Kameraequipment mit der Sony Alpha 6500.

Mittlerweile weiß ich das mir das Fotografieren und Filmen unglaublich viel Spaß und ich das noch lange Zeit machen möchte, sei es Privat oder in der öffentlichen Form wie ich es aktuell mache. Also habe ich mich entschieden diese Kamera zusätzlich anzuschaffen um bessere und qualitativ hochwertigere Videos und Fotostorys zu produzieren.

Die 6500 bietet einige zusätzliche Funktionen, wie 4K-Videos, bessere Lowlight-Performance, bessere Dynamikumfang und und und. Die Kameras sollen sich in keinster Weise ersetzen sondern ergänzen und das klappt bisher sehr gut.

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