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Unterwegs auf der Grossglockner Hochalpenstraße (Teil 3/6)

Unterwegs auf der Grossglockner Hochalpenstraße (Teil 3/6)

Am dritten Tag unseres Österreichurlaubs waren wir unterwegs auf der Grossglockner Hochalpenstraße. Für mich war das doch irgendwie der schönste Ausflug. Wobei die anderen natürlich auch sehr schön waren. Wir hatten Glück mit dem Wetter, zumindestens zum großen Teil auf dieser Tour. Ziel war die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Am Ende des Blogs findet ihr wieder ein Video und eine Galerie von der Hochalpenstraße am Grossglockner.

Wir starten unsere Tour

Wir sind gegen 09:00 Uhr im Hotel gestartet und fuhren erstmal ca. 70 km durch Atemberaubende Landschaft in Richtung Grossglockner Hochalpenstraße. Schon beim Eintreffen an der Mautstelle bot sich uns ein Fantastischer Blick. Man zahlt pro PKW 36,00 € und darf die Straße dann während der Öffnungszeiten so lange nutzen wie man möchte.

Der Verlauf der Straße

Die von Bruck im Salzachtal nach Heiligenblut im Mölltal führende Straße ist 47,8 km lang und überquert den Alpenhauptkamm. Die Straße beginnt schon in Bruck, auf der anderen Salzachseite beim Gasthof Lukashansl. Sie ist auf den ersten 10 Kilometern als Landesstraße ausgewiesen (L271 Großglockner Landesstraße), seit dem Bau der Umfahrung Bruck der B311 Pinzgauer Straße erst ab dem Knoten mit dieser. Bis km 10 (Embachkapelle in Fusch) ist sie eine öffentliche Straße.

Im Fuscher Tal verläuft die Straße über die Ortschaft Fusch an der Glocknerstraße zur Mautstation Ferleiten (1151 m). Dort steigt sie über die Station Piffkar (1633 m) und vorbei an der Blockhalde Hexenküche auf das Obere Nassfeld (Wilfried-Haslauer-Haus, 2268 m) und auf das Fuscher Törl (2428 m) zwischen dem Fuschertal und dem Raurisertal in vielen Serpentinen an. Beim Fuscher Törl zweigt die etwa 2 km lange Panoramastraße Edelweißspitze (2571 m) ab.

Danach fällt die Straße zur Fuscher Lacke (2261 m) ab und durchtunnelt das Mittertörl (2375 m – Tunnelhöhe 2335 m), wo bei Wegscheid das Seidlwinkeltal in die Rauris abfällt. Ein weiterer Tunnel überquert am Hochtor (2576 m – Tunnelhöhe 2506 m) die salzburgisch-kärntnerische Grenze und die Wasserscheide Salzach (Inn)/Drau.

Von der Hauptstraße führt schon weit im Mölltal die Gletscherstraße weg auf die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (2369 m) am Pasterzengletscher mit Blick auf Großglockner, während die Glocknerstraße selbst nach Heiligenblut hinabführt. Auf Kärntner Seite liegen das Wallackhaus und Schachnern an der Straße. Das Mauthaus Heiligenblut (1691 m) liegt noch hoch über dem Ort.

Quelle: Wikipedia.de

Die Fahrt über die Hochalpenstraße

Was soll man dazu sagen, wenn man noch nie auf einer solchen Straße gefahren ist, dann ist man die ganze Fahrt über mehr als nur beeindruckt. Es macht unglaublig viel Spaß die permanente Steigung und die Serpentinen hinauf zu fahren. Man braucht natürlich auch etwas Glück, dass man keine zu langsamen Fahrzeuge vor sich hat. Wir haben dann einfach immer angehalten, denn zum Fotografieren und Filmen, gab es entlang der Strecke einfach genug. Auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, hingen leider alle Berge in den Wolken und so blieb uns der Blick auf den Grossglockner leider verwehrt. Dennoch war es ein unbeschreibliches Erlebnis.

Panoramastraße auf die Edelweißspitze

Diesen kleinen Abzweig hoch auf die Edelweißspitze und damit auf den Höchsten Punkt unserer Tour, hatten wir erst garnicht für voll genommen. Durch Zufall sahen wir Autos auf den Berg fahren und so taten wir es ihnen gleich. Die Fahrt dort hoch war ein unbeschreibliches Erlebnis und die Aussicht von dort oben war einfach einmalig.

Die Edelweißspitze ist ein 2571 (m ü. A.) hoher Gipfel der Glocknergruppe, nordöstlich des Großglockners, in den Hohen Tauern. Sie bildet den höchsten Punkt der mautpflichtigen Großglockner-Hochalpenstraße, der mittels der Edelweißstraße als Stichstraße vom Dr.-Franz-Rehrl-Haus (Restaurant Fuschertörl), etwas unterhalb des Fuscher Törls, aus erreichbar ist. Der Gipfel war ursprünglich 2577 m hoch und hieß früher Poneck, Leitenkogel oder Bergerkogel.[2] Im Westen zieht vom Gipfel die Piffkarschneide, ein schmaler Grat, talwärts in Richtung Ferleitental. Unter diesem Grat befindet sich eine Steilwand, die Edelweißwand heißt. Der Südosthang der Edelweißspitze zum Fuscher Törl hin, auf dem die Edelweißstraße erbaut wurde, hatte 1935 den Namen Edelweißleite.

Beim Bau der Edelweißstraße überlegte sich der Bauherr, Franz Wallack, einen Namen für den Poneck-Gipfel und kam aufgrund der beiden vorhandenen Edelweiß-Namen auf den heutigen Namen Edelweißspitze.Am höchsten Punkt wurde neben einem Parkplatz ein steinerner Turm mit ovaler Grundfläche erbaut, von dem man bei guter Witterung eine hervorragende Rundumsicht auf 37 Dreitausender und 19 Gletscherfelder hat. In diesem Aussichtsturm gibt es einen „Bikers Point“ für Motorradfahrer. Tafeln in vier Sprachen informieren über die drei internationalen Großglockner Automobil- und Motorradrennen in den 1930er Jahren.

Ursprünglich hatte die Edelweißspitze eine Höhe von 2577 m, die Differenz auf die heutige Höhe wurde beim Bau des Gipfelparkplatzes abgetragen. Nordwestlich unterhalb des Gipfels befindet sich die Edelweißhütte, ein Restaurant mit Unterkunftsmöglichkeit. Auf der Edelweißspitze befindet sich auch eine Webcam, die live-Bilder sendet.

Quelle: Wikipedia.de

Die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe

Eigentlich ist es nicht möglich sich von diesem Panorama auf der Edelweißspitze satt zu sehen aber wir wollten ja noch weiter. Also setzten wir unsere Tour fort. Wir hielten zwischendurch immer wieder an, um Foto und Videoaufnahmen zu machen und kamen dann am frühen Nachmittag auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe an.

Die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe ist Teil der Großglockner-Hochalpenstraße. Der Endpunkt einer Stichstraße und Aussichtspunkt befindet sich in Österreich in der Glocknergruppe auf Kärntner Gebiet in einer Höhe von 2369 m. Dieser Aussichtspunkt in den Hohen Tauern ist nach dem Besuch des Kaiserpaares Franz Joseph I. und Elisabeth, Sisi, im Jahr 1856 benannt.Der 26-jährige Monarch wünschte die Pasterze zu sehen und wanderte von Heiligenblut vier Stunden lang mit Gefolge die 1.100 Höhenmeter hinauf bis zu jenem Punkt, an dem dieses Ereignis bis heute in Stein gemeißelt zu sehen ist. Es ist der Kaiserstein auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.

Damals reichte die Pasterze noch knapp an die heutigen Parkplätze Freiwandeck heran und weiter hinunter als bis zum heutigen Speicher Margaritze. Kaiserin Elisabeth begnügte sich mit einem Ritt von Heiligenblut über gut 800 Höhenmeter hinauf bis zum Bretterboden, den man nach ihrem Besuch dann Elisabethruhe nannte. 1876 erbaute dann die Klagenfurter Alpenvereinssektion an dieser Stelle das Glocknerhaus mit Platz für 40 Personen.

Im Zuge des Baues der Großglockner-Hochalpenstraße wurde bis 1932 auch eine Stichstraße erstellt, und die Straße noch um den nächsten Riedel herum direkt an die Pasterze geführt. Dort wurde die eigentliche Franz-Josefs-Höhe erbaut. Insbesondere seit der Begründung des Nationalpark Hohe Tauern 1981 wurde die Franz-Josefs-Höhe zu einem umfangreichen Besucherzentrum mit Parkplätzen und -garagen, Gastronomie und Schau-Einrichtungen zu Geschichte und Natur des Bergraumes erweitert.

Quelle: Wikipedia.de

Mein Fazit

Leider hatten wir auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe nicht so das Glück mit dem Wetter aber dennoch war es super schön. Im übrigen befindet sich auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, die höchstgelegene Automobilausstellung der Welt. Diese haben wir natürlich auch besucht und die Bilder davon findet ihr in der angehangenen Galerie und in Auszügen auch im Video. Man kann dort aber noch viel mehr erleben und natürlich auch Wandern zum Beispiel direkt bis zum Pasterzengletscher oder dafür einfach die Gletschertalbahn nutzen. Natürlich ist es auch möglich auf den Grossglockner zu wandern oder einige andere Routen zu laufen.

Leider hatten wir für eine kleine Wanderung nicht mehr die Zeit und auch Kleidungstechnisch waren wir dafür nicht ausgerüstet aber bestimmt beim nächsten mal, denn wir kommen wieder.

Es ist schon spektakulär wenn man mitten in den Bergen mit dem Auto herumfahren kann. Ob man das machen muss, steht aus Naturschutzgründen und im Bezug auf die Umwelt im allgemeinen natürlich auf einem anderen Blatt. Ich denke, so lange die Menschen, die dort unterwegs sind, sich benehmen und die Natur achten und respektvoll mit ihr umgehen kann man diesen Ausflug ruhigen Gewissens machen.

Ich fand es dort wundershön und bin bis heute noch total begeistert von den Eindrücken und würde auf jeden Fall nochmal dort hoch fahren. Für mich war diese Tour definitiv das Highlight unseres Urlaubs und wird unvergessen bleiben.

Video – Unterwegs auf der Grossglockner Hochalpenstraße

Galerie – Unterwegs auf der Grossglockner Hochalpenstraße

 

 

1 comments on this post

  • Unterwegs an den Krimmler Wasserfällen (Teil 5/6) - Photographie-ABI
    Unterwegs an den Krimmler Wasserfällen (Teil 5/6) - Photographie-ABI
    September 04, 2017
    […] Unterwegs auf der Grossglockner Hochalpenstraße (Teil 3/6) […]
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