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Mein Kopter

Seit Februar 2017 nenne ich einen DJI Mavic PRO mein eigen. Vorher hatte ich einen Yuneec Typhoon Q500G, welchen ich immer mit meiner GoPRO bestückt habe um Filme aus der Luft machen zu können. Kameradrohnen faszinieren mich schon sehr lange und seit ein paar Jahren, sind diese ja auch für Hobbypiloten relativ erschwinglich geworden.

Nun warum habe ich gewechselt? Der Hauptgrund für den Neuerwerb ist die Bauweise der Mavic, denn er ist Faltbar und im eingeklappten Zustand nur ein wenig größer als ein Smartphone, natürlich dicker aber von der reinen Fläche her eben nur ein wenig größer als ein Handy. Das macht ihn zu einem absoluten Top-Modell für mich und zu einem Immer-Dabei-Kopter, denn ich bin viel mit meiner Kameraausrüstung und mit meinem Fahrrad unterwegs und der Yuneec musste auf diesen Touren immer daheim bleiben, weil ich ihn einfach nicht transportieren konnte. Der Mavic dagegen passt in meinen Fotorucksack und kann immer mit und er hat eben eine Fotofunktion, welche auch im RAW-Modus Aufnahmen machen kann und damit hat mich DJI dann irgendwie doch gekriegt. Natürlich wird bzw. kann die Kameraqualität nicht an die Qualität meiner A6000 heranreichen aber lieber ein sehr gutes Foto aus der Luft, als garkeins.

Der DJI Mavic Pro ist der neueste und gleichzeitig innovativste Quadrocopter aus dem Hause DJI und wartet mit einer Vielzahl an interessanten Neuerungen auf. Der kleine, aber unglaublich leistungsfähige Copter des chinesischen Drohnen Herstellers DJI vereint neueste Technik mit ungeahntem Komfort – und das auf engstem Raum. Ein echtes Highlight des Mavic Pro sind seine Abmessungen. Mit gerade einmal 8,3 cm Höhe und Breite und 19,8 cm Länge lässt sich der Mavic Pro im Transportmodus fast überall bequem verstauen. Er eignet sich damit auch perfekt als Reise-Drohne für Unterwegs. Die kompakten Ausmaße sollten jedoch nicht über das Innenleben des Mavics hinweg täuschen. Der kleine Quadrocopter bringt so einiges an Technik mit. Ein mechanischer 3 Achsen Gimbal samt 4K Kamera, ein komplett überarbeitetes Übertragungssystem mit 7 km Reichweite, Ultraschallsensoren für die Positionserkennung und viele Flugmodi machen den Mavic Pro zu einem höchst interessanten Komplettpaket.

Der neudesignte Controller des Copters erinnert an ein Gamepad und lässt sich für den Transport, ähnlich wie die Drohne selbst, bequem zusammenklappen. Ein Smartphone kann an einer Halterung am Controller angebracht werden und ermöglicht neben der alternativen Steuerung des Mavic Pro per DJI Go App, auch die Darstellung des FPV-Bildes (Livebild der Kamera).

Der Mavic kann entweder nur mit dem Controller, mit Smartphone und Controller oder auch nur mit dem Smartphone gesteuert und bedient werden. Alle wichtigen Funktionen wie Foto- und Videoaufnahme sowie Einstellung der Flugmodi stehen dabei selbstverständlich auch auf dem Smartphone zur Verfügung.

Am Controller kann per Knopfdruck in den Sportmodus gewechselt werden. Hier schafft der Mavic Pro satte 65 km/h und erinnert schon fast an einen FPV-Racer ist für mich aber nur eine Spielerei am Rande da das filmen bei dieser Geschwindigkeit nur noch wenig Sinn macht.

Ganz neu ist auch der sogenannte Tripod-Modus. Mit dieser Einstellung gleitet der Copter mit maximal 3,6 km/h über den Himmel und liegt äußerst stabil in der Luft. Die hervorragende Sensorik des Mavic Pro sorgt für eine extrem ruhige Fluglage und macht Landschaftsaufnahmen problemlos möglich.

Auch wenn der DJI Mavic Pro äußerst kompakt gebaut ist – eine 4K Kamera darf natürlich heutzutage nicht mehr fehlen. Zusammen mit dem 3-Achs Gimbal entstehen so beeindruckende Aufnahmen von höchster Qualität. Während die 4K-Videos mit 30 FPS aufgezeichnet werden, können Videos in Full-HD mit bis zu 120 FPS aufgenommen werden.

Selfie Drohnen werden immer beliebter. Mit einer Selfie Drohne hält man besondere Momente aus einzigartigen Perspektiven fest. Die Gestensteuerung des DJI Mavic Pro ermöglicht genau das. Ist der Mavic Pro auf mindestens eine Person gerichtet, genügt ein einfaches Hand-Heben um ein Foto auszulösen.

Das integrierte Anti-Kollisionssystem des Mavic Pro erkennt Hindernisse in bis zu 15 m Entfernung und Geschwindigkeiten von bis zu 36 km/h. Der Copter weicht automatisch aus oder stoppt selbstständig ab. Möglich machen dies insgesamt vier Sensoren an der Front und den Seiten des Mavic Pro.

Das schon vom DJI Phantom 4 bekannte Feature wurde für den Mavic Pro nochmals verbessert. Verschiedene Aufnahme-Modi für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke stehen zur Verfügung. Egal ob zu Fuß, auf dem Rad oder auf dem Wasser unterwegs – die ActiveTrack Funktion verfolgt und filmt Objekte, Menschen und Tiere aus verschiedenen Perspektiven. Während die Drohne im Trace-Modus die Verfolgung von vorn oder hinten aufnimmt, filmt sie im Profile-Modus Motive von der Seite. Besonders interessant ist der Spotlight-Modus. Hier bleibt der Mavic Pro stets auf ein Objekt gerichtet, während man den Copter weiter frei steuern kann.

Der DJI Mavic verfügt über ein neuartiges Bildübertragungssystem zwischen Drohne und Controller. DJI OcuSync ist die konsequente Weiterentwicklung der bekannten DJI Lightbridge Technologie. Im Gegensatz zur WiFi-Übertragung, die in vielen günstigeren Modellen zum Standard gehört, erreicht die OcuSync-Technologie eine weitaus bessere Übertragungsqualität. Das Live-Bild der Kamera wird mit minimaler Latenz (10 bis 130 ms) übertragen – und das auf bis zu 7 km! Zwar ist so eine Entfernung in Deutschland bei Einhaltung des „auf Sicht Fliegens“ wohl nicht zu erreichen, aber die Übertragungsqualität ohne merkliches Bildflackern und Farbechtheit ist ein echter Mehrwert.

Selbstverständlich habe ich auch eine gültige Haftpflichtversicherung beim DMFV in Form der Zusatzversicherung: Form 3 - Meine Mitgliedsnummer: 18/100/00487 auch die gesetzlichen Reglungen sind mir bekannt und ich halte mich auch an diese.

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